Umweltverträglichkeitsstudie für den Neubau einer 380-kV-Leitung zwischen Ganderkesee und St. Hülfe

 

Zur Ergänzung des Höchstspannungsverbundnetzes im Ems-Elbe-Gebiet plant die E.ON Netz GmbH den Bau einer 380-kV-Leitung zwischen den Umspannwerken Ganderkesee (Niedersachsen, Landkreis Oldenburg) und Sankt Hülfe (Niedersachsen, Landkreis Diepholz). Aufgabe der UVS im Raumordnungsverfahren war es, eine raum- und umweltverträgliche Trassenführung für die geplante 380-kV-Freileitung zu finden. Auf der Basis einer Raumwiderstandsanalyse wurden Bereiche mit hohem Konfliktpotential identifiziert, die möglichst zu umgehen sind. Hierzu zählen u. a. Wohngebiete, naturnahe Wälder, bedeutende Brut- und Rastvogelgebiete, EU-Vogelschutzgebiete, Bereiche mit wertvollem Landschaftsbild, Vorranggebiete für Erholung. Es wurden insgesamt 18 mögliche Trassenführungen ermittelt, die im Raumordnungsverfahren im Hinblick auf Abstände zur Wohnbebauung optimiert wurden. Anhand eines Variantenvergleichs wurde eine Antragstrasse für das Raumordnungsverfahren ermittelt.

Mit der Landesplanerischen Feststellung vom 12.10.2006 wurde das Raumordnungsverfahren abgeschlossen. Derzeit werden die Unterlagen für das anschließende Planfeststellungsverfahren erstellt.

Die Umweltverträglichkeitsstudie wurde in Zusammenarbeit mit der intac GmbH, Hannover (Federführung) erstellt.

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